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14.09.2017

SPARKASSEN VERGEBEN BAYERISCHEN GRÜNDERPREIS 2017

Bayerns beste (Jung-)Unternehmer von A wie Aquakultur bis Z wie Ziegelimperium

Im Umfeld der jährlichen UnternehmerKonferenz zeichnen die bayerischen Sparkassen heute in Nürnberg bereits zum 15. Mal die Gewinner des Bayerischen Gründerpreises aus. Sie wollen zu Innovationsfreude und Entschlossenheit ermutigen und fördern damit das Arbeitsplatzwachstum und die regionale Entwicklung in Bayern.

Die Preisträger 2017 v.l.n.r.: Rosemarie und Josef Grandl (Grandl Futtermittel GmbH & Co. KG), Claus Girnghuber (GIMA Girnghuber GmbH), Sofia und Philipp Schneider (MAUSS BAU GmbH & Co.KG), Dr. Ulrich  Netzer (Präsident Sparkassenverband Bayern), Roland Schmautz (Vizepräsident Sparkassenverband Bayern), Frank Kahle und Alexander Dreier (D & K Spezial-Tiefbau GmbH & Co. KG), Daniel Hoheneder und Lisbeth Fischbacher (flissade GmbH), Fabian Riedel (CrustaNova GmbH).

„Das allgemeine Gründungsgeschehen flacht in der letzten Zeit ab, dem wollen die bayerischen Sparkassen entgegen wirken. Bayern ist nach wie vor ein gutes Pflaster für Existenzgründer aller Branchen,“ so Dr. Ulrich Netzer, Präsident des Sparkassenverbands Bayern. „Erfreulicherweise steigt auch die Qualität der Gründungsvorhaben, die wir finanzieren. So können wir immer mehr Anträgen zustimmen.“

Dies bestätigt Roland Schmautz, Vizepräsident des Sparkassenverbands Bayern, mit Blick auf die Nominierten für den Bayerischen Gründerpreis: „Die Jungunternehmer sind anders als früher, und das ganz branchenunabhängig. Sie präsentieren sich heute mit mehr Selbstbewusstsein, Professionalität und Klarheit als in früheren Jahren. Internationalität, Personalführungskompetenz, Ausbildungsstand aber auch Soft Skills haben insgesamt sehr zugenommen.“
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       

 

Für weitere Informationen zu den Nominierungen und Preisträgern klicken Sie auf die Kategorien:

KATEGORIE KONZEPT


Als bestes Unternehmen in der Kategorie „Konzept“ wird die flissade GmbH aus München ausgezeichnet, die mit ihrem avantgardistischen Raumkonzept für flexibles und flächeneffizientes Wohnen durch bewegliche Gebäudehüllen überzeugt.

Nominiert waren:

 Vizepräsident Roland Schmautz (links) und Präsident Dr. Ulrich Netzer (rechts) überreichen den Preis in der Kategorie Konzept an die Gründer Lisbeth Fischbacher und Daniel Hoheneder.

 

 

 

 

 

 

 

KATEGORIE STARTUP


In der Kategorie „StartUp“ geht der Preis an das innovative Unternehmen CrustaNova GmbH aus dem Landkreis Erding, das in einer landbasierten Aquakultur-Kreislaufanlage Salzwassergarnelen züchtet und so Regionalität neu definiert: Seafood aus Bayern – ohne lange Transportwege frisch auf den Tisch. Seit dem Markteintritt 2016 punktet das junge Unternehmen durch herausragende Qualität, nachhaltige Produktion und Regionalität.

Nominiert waren:

 Fabian Riedel (mitte) erhält den Preis in der Kategorie Startup.

 

 

 

 

 

 

 

KATEGORIE AUFSTEIGER


Als „Aufsteiger“ konnte sich die D & K Spezial-Tiefbau GmbH & Co. KG aus Bad Grönenbach durchsetzen, eine etablierte Baufirma im Bereich Spezial-tief- und Grundbau, die sich auf das Sichern von Baugruben und das Gründen von Bauwerken in schwierigen geologischen Verhältnissen und Örtlichkeiten spezialisiert hat. Das schwäbische Unternehmen wurde in nur fünf Jahren regionaler Marktführer in seinem Metier.

Nominiert waren:

 Der Preis in der Kategorie Aufsteiger geht an Alexander Dreier (2. v.l.) und Frank Kahle (mitte).

 

 

 

 

 

 

 

KATEGORIE NACHFOLGE


In der Kategorie „Nachfolge“ geht der Preis an die MAUSS BAU GmbH aus Erlangen, eines der führenden Bau-, Immobilien- und Dienstleistungsunternehmen in Bayern, das die Unternehmensnachfolge mustergültig von innen regeln konnte und seit dem Generationswechsel in der Geschäftsführung durch eine neue Ausrichtung über 200 Arbeitsplätze schaffen konnte.

Nominiert waren:

 Über den Preis in der Kategorie Nachfolge freuen sich Sofia und Philipp Schneider.

 

 

 

 

 

 

 

KATEGORIE SONDERPREIS


Der Sonderpreis für besonders verantwortungsbewusstes unternehmerisches Handeln wird an die Grandl Futtermittel GmbH & Ko. KG aus dem oberbayerischen Soyen vergeben, die für die Viehwirtschaft in der Rezeptur individuell abgemischtes Leistungsfutter bedarfsgerecht herstellt. Familie Grandl hat es geschafft, aus einem landwirtschaftlichen Betrieb heraus ein modernes, erfolgreiches Agribusiness-Unternehmen zu entwickeln.

Nominiert waren

 Josef und Rosemarie Grandl erhalten den Sonderpreis.

 

 

 

 

 

 

 

KATEGORIE LEBENSWERK


Die Auszeichnung für das „Lebenswerk“ erhält Ludwig Girnghuber, der in Marklhofen aus der einfachen Ziegelei seiner Eltern das international gefragte Ziegelimperium Gima Girnghuber GmbH aufgebaut hat. In mehr als 40 Jahren unternehmerischer Tätigkeit hat er den Familienbetrieb zu einem Baukeramikunternehmen entwickelt, das 1996 bei der Übergabe an seinen Sohn Claus bereits sieben Ziegelwerke zählte. Die GIMA GmbH gibt ihren Erfolg durch die großzügige Unterstützung regionaler Einrichtungen auch wieder an die Heimat zurück. Besonders im Denkmalbereich ist das Sponsoring ausgeprägt: Viele Kirchendächer, Burgen und Schlösser haben davon profitiert.

 

 Claus Girnghuber (mitte) nimmt stellvertretend für seinen Vater Ludwig den Preis in der Kategorie Lebenswerk entgegen.

 

Mehr als 4.500 neue Jobs finanziert
2016 reichten die bayerischen Sparkassen rund 205 Millionen Euro Kredite für knapp 1.500 Existenzgründungsvorhaben aus, so Präsident Netzer. Mehr als zwei Drittel davon wurden als öffentliche Förderkredite vergeben. Da mit einer Errichtung eines Unternehmens jeweils mehrere Arbeitsplätze geschaffen werden, trugen die Initiativen der Gründer sowie die Kredite der Sparkassen zur Schaffung von ca. 4.500 neuen Jobs bei. „Auffällig ist, dass Existenzgründungen in Bayern dabei stärker technologiegetrieben sind als im übrigen Bundesgebiet,“ so Netzer. „Im Umfeld von Smarthome und Industrie 4.0 entwickeln und produzieren sie ‚Tech made in Bavaria‘.“

Vom StartUp-Wettbewerb zum Gründerpreis mit Unternehmerkonferenz
Der Bayerische Gründerpreis entstand aus dem 1997 ins Leben gerufenen StartUp-Wettbewerb für Existenzgründer. Nachhaltiger ökonomischer Erfolg setzt allerdings voraus, dass auch Wachstum, Aufstieg und Nachfolge gut organisiert sind. Deshalb ist aus dem „StartUp“-Gedanken der ersten Stunde ein umfassender, praxisorientierter Unternehmerpreis entwickelt worden. Die Verleihung des Gründerpreises wird von der UnternehmerKonferenz der bayerischen Sparkassen umrahmt, die über 1.000 Teilnehmern aus Unternehmen und Kommunen als Plattform zum Wissens- und Erfahrungsaustausch genauso wie zur individuellen und fundierten Beratung dient.

Partner
Als exklusive Partner des Gründerpreis-Wettbewerbs fungieren die LfA För-derbank Bayern, die DekaBank, die Kanzlei Schaffer & Partner GbR aus Nürnberg, die Deutsche Leasing, die BayernLB, Bayern Consult, die Börse München, die Versicherungskammer Bayern und BR Media.

Bundeswettbewerb Deutscher Gründerpreis
Die Bundessieger des Deutschen Gründerpreises wurden bereits am 20. Juni 2017 in Berlin geehrt.

sparkassenverband-bayern.de