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22.05.2014

BAYERISCHER GRÜNDERPREIS 2014: SPARKASSEN ZEICHNEN UNTERNEHMEN AUS

Wasserstoff als Energiespeicher der Zukunft, Schuhfertigung „Made in Germany“ und Unternehmergeist unter dem Nonnenschleier

Im Umfeld der jährlich stattfindenden UnternehmerKonferenz zeichneten die bayerischen Sparkassen in Nürnberg bereits zum 12. Mal die Gewinner des Bayerischen Gründerpreises aus.

Der Vizepräsident des Sparkassenverbands Bayern, Roland Schmautz, betonte den Erfolg des Gründerpreis-Wettbewerbs und sprach seine Anerkennung für die nominierten Konzepte und Unternehmensstrategien aus: „Wir sehen einen erneuten Zuwachs sowohl in der Zahl als auch in der Qualität der Nominierungen.“

Die Preisträger v.l.n.r.: Jochen Engert, André Schwämmlein, Daniel Teichmann, Hans-Joachim Wolter, Jens Wolter, Bernd Krebs, Friedrich-Wilhelm Dauphin, Dr. Ulrich Netzer(SVB), Äbtissin M. Laetitia Fech OCist, Roland Schmautz (SVB), Helga Lorenz, Monika Frenzel, Andreas Konle___________________________________________________________________________________________


Kategorie Konzept Die Nominierungen

Als bestes Unternehmen in der Kategorie „Konzept“ wurde die Hydrogenius Technologies GmbH aus Nürnberg ausgezeichnet, die künftig ein Verfahren zur sicheren und effizienten Speicherung elektrischer Energie in Form von Wasserstoff anbieten will.

 

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Kategorie StartUp Die Nominierungen

In der Kategorie „StartUp“ geht der Preis an das junge Münchener Unternehmen FlixBusGmbH, das sich vom Drei-Mann-Betrieb zum bundesweit agierenden Verkehrsunternehmen entwickelt hat. Seit dem Fall des Bahn-Monopols auf Fernreiselinien schickt es im Netzwerk mit mittelständischen Busunternehmen so genannte „FlixBusse“ auf die Reise durch ganz Deutschland. 

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Kategorie Aufsteiger Die Nominierungen

Als „Aufsteiger“ konnte sich die MBFZ toolcraft GmbH aus Georgensgmünd durchsetzen, bei der sich alles um die Fertigung von Präzisionsbauteilen, Baugruppen, Werkzeuge und Spritzgussteilen dreht.

 

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Kategorie Nachfolge Die Nominierungen

In der Kategorie „Nachfolge“ geht der Preis an zwei Unternehmen, die genau punktgleich abschnitten. Dies sind die Lorenz Personal GmbH & Co. KG aus Nürnberg, die die Unternehmensnachfolge mustergültig von innen geregelt hat, und die Grob Aircraft AG aus Tussenhausen, die aus einer Krisensituation heraus von externen Nachfolgern übernommen und saniert wurde.

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Kategorie Sonderpreis Die Nominierungen

Auch der Sonderpreis für besonders verantwortungsbewusstes unternehmerisches Handeln wird in diesem Jahr zweimal vergeben:

Im Bereich „Soziale Verantwortung“ geht der Preis an die Zisterzienserinnen-Abtei Waldsassen. Als die Äbtissin M. Laetitia Fech OCist. 1995 gewählt wurde, kämpfte die Abtei mit dem drohenden Niedergang, dem sie eine innere und äußere Generalsanierung entgegensetzte und 2013 abschließen konnte. Das gesamte Kloster ist heute von Grund auf baulich saniert und präsentiert sich wieder als ein Anziehungspunkt sakralen Lebens.

Der zweite Sonderpreis „Unternehmen für die Region“ geht an die Waldi Schuhfabrik GmbH aus Haßfurt. In einer Zeit, in der die Textil- und Schuhproduktion fast vollständig aus Deutschland abgewandert ist, gehört sie mit einer kompletten Fertigung „Made in Germany“ weiterhin zu den bedeutendsten Arbeitgebern ihrer Region.

 

 

 

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Kategorie Lebenswerk Preisträger

Die Auszeichnung für das „Lebenswerk“ erhält Friedrich-W. Dauphin, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der international agierenden Holding Dauphin Office Interiors GmbH & Co. KG und der dazugehörenden Unternehmen. Aus der 1969 übernommenen Vorgängerfirma hat er einen der bedeutendsten europäischen Bürositz- und Büromöbelanbieter mit einem Jahresumsatz von mehr als 132 Millionen Euro, rund 750 Mitarbeitern und 22 Vertriebs- und Produktionsgesellschaften im In- und Ausland gemacht. Dabei hat er mit seinen Produkten, Techniken und Theorien zum gesunden Sitzen entscheidende Akzente in der Branche gesetzt. Die Dauphin-Holding ist weltweit aktiv, doch sie verbindet ihre wirtschaftlichen Freiräume in vorbildlicher Weise mit sozialer Verantwortung für die Wirtschaft und die Gesellschaft in der Region, in der sie ihre Wurzeln hat. Friedrich-W. Dauphin und das Unternehmen geben ihren Erfolg durch die vielfältige Unterstützung regionaler Einrichtungen auch wieder an ihre Heimat zurück.

 

 

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5.000 neue Jobs finanziert
2013 reichten die bayerischen Sparkassen wieder über 200 Millionen Euro Kredite für mehr als 1.500 Existenzgründungsvorhaben aus, so Dr. Ulrich Netzer, Präsident des Sparkassenverbands Bayern. Rund die Hälfte davon wurden als öffentliche Förderkredite vergeben. Da mit einer Errichtung eines Unternehmens jeweils mehrere Arbeitsplätze geschaffen werden, trugen die Initiativen der Gründer sowie die Kredite der Sparkassen zur Schaffung von ca. 5.000 neuen Jobs bei. Die Zahlen für das Jahr 2013 zeigten darüber hinaus eindrucksvoll, so Netzer, dass die 71 bayerischen Sparkassen die Unternehmer über die Gründungssituation hinaus in allen Phasen bei der Finanzierung und damit der Arbeitsplatzsicherung in der Region aktiv und verlässlich begleiten.

Vom StartUp zum Gründerpreis mit Unternehmerkonferenz
Der Bayerische Gründerpreis entstand aus dem 1997 ins Leben gerufenen StartUp-Wettbewerb für Existenzgründer. „Nachhaltiger ökonomischer Erfolg setzt allerdings voraus, dass auch Wachstum, Aufstieg und Nachfolge gut organisiert sind“, so Ulrich Netzer. Deshalb sei aus dem „StartUp“-Gedanken der ersten Stunde ein umfassender, praxisorientierter Unternehmerpreis entwickelt worden. Die Verleihung des Gründerpreises wird von der UnternehmerKonferenz der bayerischen Sparkassen umrahmt, die Unternehmern und kommunalen Entscheidungsträgern als Plattform zum Wissens- und Erfahrungsaustausch genauso wie zur individuellen und fundierten Beratung dient. Präsident Netzer und Vizepräsident Roland Schmautz resümierten als Gastgeber der Konferenz: „Diese Kombination aus Wettbewerb und Tagung hat sich bewährt. Wir konnten auch heuer wieder mehr als 1.300 Teilnehmer begrüßen. Auch in den kommenden Jahren werden wir uns deshalb hier den Fragen nach innovativen und marktgerechten Finanzierungslösungen für den Mittelstand widmen. Praxisorientierte Strategien und Zukunftsszenarien stehen dabei im Mittelpunkt.“

Partner
Als exklusive Partner des Wettbewerbs fungieren die LfA Förderbank Bayern, die DekaBank, die Kanzlei Schaffer & Partner GbR aus Nürnberg, die Deutsche Leasing, die BayernLB, die Börse München, die Versicherungskammer Bayern, S-International Region Nürnberg, die Patentanwaltskanzlei Hoffmann-Eitle, Google, TV Bayern und die Nürnberger Nachrichten.

Bundessiegerehrung
Die Bundessieger des Deutschen Gründerpreises werden am 16. September 2014 in Berlin geehrt.

 

 

sparkassenverband-bayern.de