30.04.2008
Mehr Ausbildungsplätze
Ausbildungsoffensive bei den bayerischen Sparkassen
Darauf verwies Dr. Siegfried Naser, Geschäftsführender Präsident des Sparkassenverbandes Bayern, bei der Vorlage des Ausbildungsberichts der 75 bayerischen Sparkassen. Schon 2007 war die Zahl der Auszubildenden um 1,6% auf insgesamt 3.235 gestiegen. Die erneute Steigerung der Zahl der Auszubildenden im kommenden Ausbildungsjahr zeige, so Naser, dass die bayerischen Sparkassen flächendeckend in allen Regionen des Freistaates Bayern eine qualifizierte Berufsausbildung anbieten.
Die Ausbildungsquote – der prozentuale Anteil aller Auszubildenden am Ende eines Jahres an der Zahl der bankspezifisch Beschäftigten – erhöhte sich im Jahr 2007 leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 7,9 %. Mit dieser Ausbildungsquote nehmen die bayerischen Sparkassen nach wie vor einen Spitzenplatz bei der Qualifizierung junger Menschen ein.
Im vergangenen Jahr haben 1.112 Auszubildende ihre Ausbildung beendet, von denen 1.041 oder 93,6 % übernommen wurden. Damit hat sich die "Übernahmequote" bei den bayerischen Sparkassen gegenüber dem Vorjahr wieder erhöht.
Bei den angebotenen Ausbildungsberufen dominiert weiterhin mit großem Abstand der Ausbildungsberuf Bankkaufmann. Der Anteil liegt - wie im Vorjahr - bei knapp 98 %.
Von den Auszubildenden haben 98,7 % (2006: 98,9 %) Realschulabschluss oder Abitur, die restlichen 1,3 % (2006: 1,1 %) besuchten die Hauptschule oder hatten eine sonstige schulische Vorbildung. Der im Vorjahr zu beobachtende Trend einer Verschiebung der Vorbildungsstruktur bei den Bankkaufleuten zu Gunsten der Bewerber mit Abitur hat sich im Berichtsjahr nicht fortgesetzt. Bei den Auszubildenden mit Realschulabschluss ergab sich ein Zugang um 1,1 Prozentpunkte auf nunmehr 65,3 % zulasten der Auszubildenden mit Abitur oder gleichwertiger Bildung (-1,3 Prozentpunkte auf nunmehr 33,4 %).
Der Anteil der weiblichen Auszubildenden bei den Neueinstellungen betrug 61,0 % (Vorperiode 60,7 %). Dies belegt, dass die bayerischen Sparkassen insbesondere auch weiblichen Nachwuchskräften interessante Ausbildungschancen bieten.
