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15.03.2005

Jahresbilanz 2004

Bayerische Sparkassen bleiben auf Erfolgsspur

Zufrieden zeigte sich Dr. Siegfried Naser, Geschäftsführender Präsident des Sparkassenverbandes Bayern, bei der Vorlage der Geschäftszahlen 2004. So seien Betriebsergebnis und Jahresüberschuss weiter angestiegen.

Die Gesamtkundeneinlagen stiegen 2004 um 0,1 % auf 114,8 Mrd. Euro. Die Sparkassenkunden bevorzugten dabei wie bereits im Vorjahr insbesondere höherverzinste Sondersparformen (+ 5,2%). Rückgänge gab es dagegen bei den Eigenemissionen (- 4,6
%), während die Geldmarktkonten mit plus 9,9 % auch 2004 wiederBestandszuwächse erzielen konnten.

Im Wertpapiergeschäft verbuchten die bayerischen Sparkassen einen Bestandszuwachs der Fremdemissionen von 858 Mio. Euro. Zugenommen hat insbesondere der Bestandszuwachs der festverzinslichen Wertpapiere, von 613 Mio. Euro im Jahr 2003 auf rund eine Milliarde Euro in 2004. Im Kreditgeschäft verzeichneten die bayerischen Sparkassen eine Abnahme um 0,8 % auf 95,2 Mrd. Euro (Vorjahr 96,0 Mrd. Euro). Aufgrund der nach wie vor schwierigen wirtschaftlichen Lage sei die Kreditnachfrage geringer gewesen. Da andere Bankengruppen
jedoch ihre Kreditbestände stärker reduziert hätten, so Naser, sei der Marktanteil der Sparkassen bei den Kundenkrediten von 18,6 % auf 19,1 % gestiegen.

Die addierte Bilanzsumme der 82 bayerischen Sparkassen ging leicht zurück von 153,0 Mrd. Euro (2003) auf 152,7 Mrd. Euro 2004 (- 0,2 %).
Der Zinsüberschuss bei den bayerischen Sparkassen blieb mit 2,4% der DBS gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant. Die zweite Ertragskomponente, der Provisionsüberschuss, zog auf 0,60% der DBS an (Vorjahr 0,56 %). Das Betriebsergebnis vor Bewertung stieg von 1,00 % auf 1,04 % der Durchschnittsbilanzsumme, in absoluten Beträgen von 1,53 Mrd. Euro auf 1,59 Mrd. Euro (+3,9 %).

Der vorläufige Jahresüberschuss erhöhte sich von 0,22 % auf 0,24% der DBS bzw. auf 370 Mio. Euro. Zufrieden zeigte sich Dr. Naser mit der Entwicklung der Cost-Income-Ratio, die von 66,7 % auf 65,59 % zurück ging. Dies sei für eine flächendeckend tätige Organisation
mit ihren zahlreichen stationären Vertriebsstellen eine große Leistung. Immerhin unterhalten die bayerischen Sparkassen 2672 konventionelle Geschäftsstellen (- 127), 272 SBGeschäftsstellen (+ 30) und 307 Beratungscenter (+ 20) in allen Landesteilen Bayerns.

Anlage als PDF
Sparkassen in Zahlen