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17.05.2006

Presseinformation

Erfolgreiche Konzepte ausgezeichnet

163 Mio. Euro Gründungskredite vergeben UnternehmerKonferenz der bayerischen Sparkassen in Nürnberg Mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro würdigte der Sparkassenverband Bayern die Firma "art of defence" aus Regensburg als Sieger des Bayerischen Gründerpreises in der Kategorie "Konzept" für die Entwicklung von Software-Produkten zum Schutz von Datenbanken.

"Wir brauchen Sicherheitslösungen, die nicht nur die Netzwerkebene schützen sondern auch in der Anwendungsebene ansetzen. Hier bieten die Produkte von art of defence gute Ergänzungen", so Vizepräsident Werner Netzel, bei der Preisverleihung in Nürnberg.

Der Preis in der Kategorie "Aufsteiger", eine Woche Coaching durch die Unternehmensberatung Schaffer & Collegen aus Nürnberg, ging an die "flyeralarm GmbH" aus Unterfranken. Das Unternehmen vermarktet erfolgreich standardisierte Druckprodukte über das Internet. Als "Visionär" wurde die Firma "Phönix SonnenStrom AG" geehrt. Der führende Systemintegrator in der Photovoltaikbranche aus Sulzemoos bei München hat als zweites Geschäftsfeld den Handel und den Vertrieb von Sonnenstromkomplettanlagen aufgebaut.

In der Kategorie "Lebenswerk" wurde Rudolf Wanzl aus Leipheim ausgzeichnet. Die "Wanzl Metallwarenfabrik GmbH" ist Marktführer bei der Herstellung von Supermarkteinkäufswägen.

Der Preis in der Kategorie "Unternehmensnachfolge" in Höhe von 5.000 Euro wurde in diesem Jahr an Nicole Kobjoll aus Nürnberg verliehen. Frau Kobjoll übernimmt den elterlichen Betrieb, das "Hotel Schindlerhof" im Zuge eines "sanften Generationenwechsels".

2005 haben die bayerischen Sparkassen für rund 1.700 Existenzgründungen insgesamt 163 Mio. Euro an Gründungsdarlehen ausgereicht, so Vizepräsident Werner Netzel. Damit einer Errichtung eines Unternehmens durchschnittlich drei bis vier Arbeitsplätze geschaffen werden, ermöglichten die Initiativen der Gründer sowie die Kredite der Sparkassen etwa 6.000 bis 8.000 neue Jobs.

Seit 1997 wird der größte Gründungswettbewerb Deutschlands gemeinsam von den Sparkassen, der Zeitschrift stern, der Unternehmensberatung McKinsey & Company und dem ZDF ausgeschrieben. Von den insgesamt 605 Geschäftsplänen des jüngsten Durchgangs stammen 179 aus der Wettbewerbsregion Bayern. Etwa jeder dritte deutsche StartUp-Teilnehmer kommt somit aus dem weißblauen Freistaat.

Als exklusive Förderer des Wettbewerbs fungieren die Kanzlei Schaffer & Partner GbR aus Nürnberg, die Versicherungskammer Bayern, die BayernLB, die DekaBank sowie die LfA Förderbank Bayern. Medienpartner der begleitenden UnternehmerKonferenz sind die Süddeutsche Zeitung sowie TV Bayern.

Der Sparkassenverband Bayern war für die Durchführung des Wettbewerbs verantwortlich. Der Präsentationsausschuss der bayerischen Landesjury setzte sich zusammen aus Venture-Capital-Gebern (S-Refit), McKinsey & Company, Schaffer & Partner, der LfA Förderbank Bayern, einem Mitglied aus dem Bayerischen Wirtschaftsministerium, Sparkassenvorständen und Wissenschaftlern der TU München.

Die Bundessieger von StartUp / Deutscher Gründerpreis werden am 12. September 2006 in Berlin geehrt. Die Ehrungen des Bayerischen Gründerpreises waren eingebettet in eine eintägige UnternehmerKonferenz der bayerischen Sparkassen. Im Vordergrund standen Kommunikation und Information sowie fundierte und individuelle Beratung.

Etablierte mittelständische Unternehmen und wachstumsstarke Jungunternehmen erhielten Impulse und Perspektiven für Wachstum und Gewinn. Vier Fachforen boten folgende Themen

• Moderne Finanzierungsinstrumente – erweitern Sie Ihre Handlungsspielräume

• FinanzenExtra – Chancen erkennen und Vorteile nutzen

• Führung ist Chefsache – Sicherheit im Unternehmenscockpit

• Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Vertrieb – überzeugend präsentieren

• Konferenz-Special: China - Marktchancen auch für den Mittelstand

Eine Experten-Lounge ermöglichte den Teilnehmern den Dialog mit Top-Spezialisten und erfahrenen Unternehmern. In ungezwungener Atmosphäre wurden fachspezifische Themen erläutert, wertvolle Anregungen ausgetauscht und Lösungsansätze diskutiert.