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14.11.2002

Soziler Zweckertrag des PS-Sparens

Forschungsprojekt an der Uni Würzburg - Schnelle Hilfe für museklkranke Kinder

25.000 Euro stellen die bayerischen Sparkassen der Initiative "Forschung und Therapie für SMA" aus dem Sozialen Zweckertrag des PS-Sparens zur Verfügung. Die Initiative unterstützt mit die-sem Geld eine der wenigen Forschergruppen in Deutschland, die sich speziell mit Fragen der Spinalen Muskelatrophie (SMA) be-schäftigen. Dieses Forschungsteam arbeitet am Institut für Klini-sche Neurobiologie der Universität Würzburg unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Sendtner. Die Spende der bayerischen Sparkas-sen wird am 15. November 2002 stellvertretend von Dr. Rudolf Fuchs, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mainfranken Würz-burg, an Prof. Dr. Michael Sendtner in den Räumen der Sparkasse übergeben.

Die Spinale Muskelatrophie ist eine genetisch bedingte Erkran-kung, bei der es durch die Degeneration von Nervenzellen zum Muskelschwund kommt. Es gibt in Deutschland etwa 1.500 Men-schen, die meisten von ihnen Kinder, die an Spinaler Muskelatro-phie erkrankt sind. Die SMA ist eine der häufigsten Todesursa-chen im Kleinkindalter. Die geförderte Forschungsarbeit soll dazu dienen, die Wirkung eines Medikamentes besser zu verstehen.

Die Initiative "Forschung und Therapie für SMA" wurde im vergan-genen Jahr gegründet. Die Initiative ist Teil des Fördervereins der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e. V. und hat sich zum Ziel gesetzt, Geld zu sammeln, um die Forschung und die Entwick-lung einer Therapie für SMA zu unterstützen. Wegen der Selten-heit der Erkrankung ist eine internationale Zusammenarbeit unabdingbar. Die Initiative hat sich deshalb im Sommer 2002 mit Selbsthilfegruppen aus Großbritannien, Italien, den USA und Ka-nada zur "International Alliance for SMA" zusammengeschlossen.