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15.02.2012

BAYERISCHE SPARKASSEN UND BAYERNLB

Führend bei der Vergabe von LfA-Förderdarlehen

Zugesagtes Volumen steigt deutlich - Starke Position bei KfW-Programmen

Am häufigsten wurden LfA-Programme, mit denen kleine und mittelständische Unter-nehmen zinsgünstige Investitionsfinan-zierungen umsetzen können, abgerufen.Die Sparkassen-Finanzgruppe hat die bayerische Wirtschaft im vergangenen Jahr stärker als je zuvor durch das Ausreichen zinsgünstiger Förderdarlehen der LfA Förderbank Bayern unterstützt. In Kooperation mit der BayernLB sagten die bayerischen Sparkassen 2011 kleinen und mittelständischen Unternehmen LfA-Förderdarlehen in Höhe von insgesamt 700,4 Mio. Euro zu und erreichten damit eine neue Bestmarke. Gegenüber dem Vorjahr steigerten die öffentlich-rechtlichen Banken in Bayern das Volumen um 108,6 Mio. Euro, was einem Zuwachs von 18,4 Prozent entspricht. Der Marktanteil der bayerischen Sparkassen und der BayernLB lag, bezogen auf das Gesamtvolumen der zugesagten LfA-Förderdarlehen in Höhe von rund 1,9 Mrd. Euro, bei 38,1 Prozent. Damit untermauert die Sparkassen-Finanzgruppe ihre führende Stellung im Fördermittelgeschäft in Bayern.

Insgesamt sagten die Sparkassen mit Unterstützung der BayernLB im Jahr 2011 in mehr als 3.300 Fällen Fördermitteldarlehen der LfA zu. Die am häufigsten durch die Sparkassen-Finanzgruppe abgerufenen LfA-Programme waren der „Investivkredit 100“ und der „Universalkredit“, mit denen kleine und mittelständische Unternehmen zinsgünstige Investitionsfinanzierungen umsetzen können. Auch der „Öko-kredit“, der Investitionen kleiner und mittlerer Unternehmen im Umweltschutz unterstützt, war angesichts der von der Politik beschlossenen Energiewende stark nachgefragt.

Insgesamt belief sich das Neugeschäft der bayerischen Sparkassen und der BayernLB im Fördermittelbereich im vergangenen Jahr auf 3,3 Mrd. Euro. Die BayernLB bearbeitete mehr als 24.000 Förderanträge für die Sparkassen. Neben der LfA Förderbank Bayern kooperieren die bayerischen Sparkassen und die BayernLB im Fördermittelgeschäft seit Jahren auch mit anderen Partnern wie der bundesweit tätigen Landwirtschaftlichen Rentenbank und der KfW Bankengruppe zusammen. Im Jahr 2011 nahm die Sparkassen-Finanzgruppe in Bayern bei den von der KfW bereitgestellten Umwelt- und Wohnförderprogrammen mit jeweils ungefähr 42 Prozent eine führende Marktposition bei der Durchleitung von Fördermitteln ein. Mit beiden Programmgruppen werden insbesondere auch Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs unterstützt. Damit sind Sparkassen und BayernLB ein wichtiger Begleiter der Energiewende in Bayern.

Die bayerischen Sparkassen und die BayernLB arbeiten im Fördergeschäft traditionell eng zusammen. Die Sparkassen reichen die zinsgünstigen Förderdarlehen als Hausbanken an die Endkunden aus; die BayernLB agiert als Dienstleister für die bayerischen Sparkassen und begleitet mit rund 40 Mitarbeitern den kompletten Förderprozess. Als Zentralinstitut berät die Landesbank unter anderem zu Verfügbarkeit, Eignung, Konditionen und möglichen Kombinationsmöglichkeiten der vielfältigen staatlichen Fördermöglichkeiten. Außerdem ist sie bei der Antragsstellung behilflich und leitet die Mittel von der Förderbank an die Sparkassen durch. Im Geschäft mit dem gehobenen Mittelstand und Großunternehmen bietet die BayernLB ihren Kunden auch direkt Fördermittel an.