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28.10.2008

Weltspartag 2008

Hohe Rücklagen und Sparfreude in Bayern

Sparkassenverband stellt regionales Vermögensbarometer vor Im Vergleich mit allen anderen Bundesländern sind die Rücklagen, die die Verbraucher in Bayern gebildet haben, hoch. Das ergab die Auswertung des regionalen Vermögensbarometers der Sparkassen für den Freistaat Bayern.

Bei den Anlageentscheidungen spielt die Sicherheit der Ersparnisse eine ausschlaggebende Rolle. Durch die internationale Finanzkrise hat sich dieses Motiv noch verstärkt. Als weitere Kriterien wurden genannt:

• die kurzfristige Verfügbarkeit des Kapitals (81 Prozent),
• die Flexibilität der Anlageform (79 Prozent),
• die Lebens- und Familienplanung (76 Prozent),
• der Hinterbliebenenschutz (74 Prozent),
• die Vertrautheit mit dem jeweiligen Finanzprodukt (73 Prozent),
• eine hohe Rendite (70 Prozent),
• die steuerlichen Rahmenbedingungen (67 Prozent),
• die öffentliche Förderung (64 Prozent),
• die Vererbbarkeit (63 Prozent) und
• die Möglichkeit, sich das Ersparte eines Tages als Rente auszahlen zu lassen (63 Prozent).

Abgeltungsteuer: Drei von zehn Bayern disponieren um
29 Prozent der bayerischen Verbraucher, die Wertpapierprodukte für ihre Vermögensbildung nutzen, erklären, im Vorfeld der zum Jahreswechsel 2008/09 eingeführten Abgeltungsteuer umzudisponieren. Dies ist bundesweit einer der hohen beobachteten Werte. 56 Prozent der befragten Wertpapiersparer im Freistaat wollen ihr Anlageverhalten bis zur Einführung dieser neuen Steuer dagegen nicht verändern.

 

Anlage
Regionales Vermögensbarometer Bayern in pdf-Format (mit Tabellen und Grafiken)