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22.01.2009

Steigende Neukredite an Unternehmen 2008

Keine 'Kreditklemme' bei den bayerischen Sparkassen

Die bayerischen Sparkassen bleiben auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein starker Partner der mittelständischen Unternehmen. Die aktuellen Zahlen zeigen eine Belebung im Kreditgeschäft mit Unternehmen und Selbständigen. "Von Kreditklemme kann nicht die Rede sein", so der Geschäftsführende Präsident des Sparkassenverbandes Bayern, Dr. Siegfried Naser.

Im Jahresverlauf 2008 sind von den bayerischen Sparkassen 9,6 Milliarden Euro an neuen Krediten an Unternehmen und Selbständige zugesagt worden. Dies entspricht einem Plus von 19,3 Prozent. Auch bei den Darlehensauszahlungen haben die Sparkassen im vergangenen Jahr mit einem Plus von 10,2 Prozentdeutlich zugelegt. Insgesamt konnten die Unternehmen und Selbständigen über die bayerischen Sparkassen 8,3 Milliarden Euro an neuen Kreditmitteln verfügen. Selbst im vierten Quartal, in dem sich bundesweit eine Abschwächung der Kreditnachfrage zeigte, blieb der Trend zu steigenden Neukrediten bei den bayerischen Sparkassen stabil.

Naser wies darauf hin, dass sich die Kreditvergabepraxis bei den Sparkassen grundsätzlich nicht verändert hat. Zwar müssten die Sparkassen wie alle Kreditinstitute in einer wirtschaftlichen Rezessionsphase besonders aufmerksam sein. Aber da Sparkassen ihre Kunden aufgrund langjähriger Begleitung sehr genau kennen, seien sie in der Lage, den Unternehmen und Selbständigen jederzeit faire und maßgeschneiderte Finanzierungslösungen anzubieten. Schließlich verwies der Sparkassenpräsident darauf, dass die Sparkassen über hinreichend Eigenkapitalpolster und Liquiditätsreserven verfügen würden, um die Finanzierung des Mittelstandes auch weiterhin sicher zu stellen.