07.08.2003
Spende an Deutschen Alpenverein
Mehr Sicherheit in den Alpen mit Bayerns Sparkassen
Repräsentanten der Sparkassen-Finanzgruppe, darunter Dr. Siegfried Naser, Geschäftsführender Präsident des Sparkassenverbandes Bayern, Helmut Späth, Mitglied des Vorstandes der Versicherungskammer Bayern sowie Landesobmann a. D. Gerhard Fleck, hatten dazu den Hindelanger Klettersteig bis zum Gipfel-Plateau des Nebelhorns durchstiegen. Anschließend nahm Dr. Peter Sauerwein, Hauptgeschäftsführer des DAV, die Spende entgegen.
Wie Dr. Siegfried Naser bei der Übergabe erklärte, sollen sich die Kunden der bayerischen Sparkassen nicht nur in geschäftlichen Angelegenheiten sicher fühlen, sondern auch in den Bergen. Deshalb wird mit der Spende u. a. ein Kletter-steig saniert, um die Sicherheit der Bergsportler zu erhöhen. Da Sparkassendirektor a. D. Gerhard Fleck seit Jahrzehnten als begeisterter Bergsteiger gilt, hatten sich die bayerischen Sparkassen entschieden, als Abschiedsgeschenk eine Herzensangelegenheit des scheidenden Landesobmanns zu fördern.
Die Gesamtspende in Höhe von 100.000 Euro verteilt sich auf die Sanierung des Hindelanger Klettersteiges, auf das Forschungsprojekt "Innere Sicherheit", auf die Jugendbildungsstätte des DAV in Hindelang sowie auf die Förderung der Nachwuchsarbeit im Sportklettern.
Der Hindelanger Klettersteig
Der Hindelanger Klettersteig – der anspruchsvollste der drei großen Steige in den Allgäuer Alpen, wird in diesem Jahr 25 Jahre alt.
Nachdem die Sicherungen und deren Verankerungen mittlerweile nicht mehr dem Stand der Technik entsprachen und v.a. auch durch natürliche Einflüsse wie z.B. Schneelasten in schlechtem Zustand waren, wurde eine Sanierung dringend notwendig.
400 neue Haken, 700 Meter Stahlseile und 12 Leitern mit bis zu 20 m Länge für die Sicherheit der Bergsteiger – dieses Material wurde bei der Sanierung des Klettersteiges im Frühjahr 2003 hoch über Oberstdorf verbaut.
Im Rahmen der Spendenübergabe des Sparkassenverbandes konnte der Steig, der von der DAV-Sektion Allgäu-Immenstadt betreut wird, nach einer gemeinsamen Teilbegehung nun wieder offiziell den Wanderern übergeben werden.
Umfangreiches Wegenetz im gesamten Alpenraum
Der DAV betreut - gemeinsam mit dem Österreichischen Al-penverein (OeAV) im Ostalpenraum ein Wegenetz von insgesamt 40.000 km. Muren, Lawinen, Sturmschäden und Erosion – das sind die größten Probleme, mit denen die we-gebetreuenden Sektionen des Deutschen Alpenvereins alljährlich konfrontiert werden. Gemeinsam mit dem Hauptverein bringen die Sektionen pro Jahr zwischen 1 und 1,5 Millionen Euro für notwendige Instandhaltungsmaßnahmen auf. Da sich diese Summen nicht allein aus Mitgliedsbeiträgen finanzieren lassen, ist der Verein auch auf die Unterstützung von außen angewiesen.
Kontakt:
Deutscher Alpenverein e.V.
Andrea Händel
089/14003-94
andrea_haendel@alpenverein.de
