29.01.2010
Bewährtes Geschäftsmodell für die regionale Wirtschaftsentwicklung
Robustes Kreditgeschäft bei den bayerischen Sparkassen
Der Einlagenbestand wuchs im Jahr 2009 um +1,2% (Vorjahr +3,9%. ) auf nunmehr 129,9 Mrd. Euro. Die Sparkassen-Kunden zeigten sich sicherheitsbewusst und favorisierten Sparformen mit festem Zins ohne Kursrisiko. Auffallend waren hohe Umschichtungen von Termingeldern und Eigenemissionen in höher verzinste Sichteinlagen und in Spareinlagen.
Die Kreditnachfrage bei den bayerischen Sparkassen war äußerst robust. Neuzusagen und Auszahlungen lagen deutlich über den Vorjahresergebnissen – vor allem bei den privaten Haushalten. Der Gesamtkreditbestand wuchs um +2,0% seit Jahresbeginn (Vorjahr: +1,1%) auf 97 Mrd. Euro.
Das Kreditneugeschäft war auch zum Jahresschluss weiterhin lebhaft – vor allem bei Unternehmen und Selbstständigen. Neuzusagen an Unternehmen und Selbstständige zeigen im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 14,0%, die Auszahlungen ein Plus von 6,9%. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass bereits im Jahr 2008 die Neukredite im Segment Unternehmen und Selbstständige um 12,1% gestiegen waren, so dass die aktuelle jährliche Steigerung in 2009 auf den Zuwächsen des Jahres 2008 aufbaut.
Das Kreditneugeschäft mit Privatpersonen war 2009 ebenfalls lebhaft. Zusagen- bzw. Auszahlungsvolumen liegen hier um +25,3% bzw. +20,3% über dem Vorjahreswert.
Der Wertpapierumsatz liegt mit 19,0 Mrd. um 24,4% niedriger als im Vorjahr. Trotzdem überwogen die Wertpapierkäufe die Wertpapierverkäufe sehr deutlich, so dass ein Nettoabsatz von knapp 1,0 Mrd. Euro erzielt wurde. Im Vorjahr betrug der Wertpapier-Nettoabsatz 0,7 Mrd. Euro.
