22.01.2009
Einlagen und Kredite steigen
Sparkassen-Geschäftsmodell hat sich bewährt - Naser: Eigenkapitalrendite nicht alleiniger Maßstab
Die Bilanzsumme der bayerischen Sparkassen erhöhte sich im Jahresverlauf um 4,2 Prozent auf nunmehr 166,7 Miliarden Euro (Stand 31.12.2008). Die Kundeneinlagen konnten um 3,9 Prozent auf 128,3 Milliarden Euro gesteigert werden. Die Kunden-Kreditbestände erhöhten sich um 1,7 Prozent auf nunmehr 99,8 Milliarden Euro.
Sparkassen wollen auch in Zukunft, so Naser, Marktführer und wichtigster Partner der bayerischen Privat- und Firmenkunden in allen Finanzangelegenheiten sein. Dabei sei die Eigenkapitalrendite nicht alleiniger Maßstab zur Ermittlung des geschäftlichen Erfolges. Stattdessen seien neben betriebswirtschaftlichen Kennzahlen vor allem die Kundenreichweite und die Kundenzufriedenheit entscheidende Stellgrößen. Gerade in einem Flächenstaat wie Bayern komme es darauf an, in allen Regionen vor Ort präsent zu sein und die finanzwirtschaftliche Versorgung aller Landesteile zu gewährleisten. Hier habe gerade das Jahr 2008 gezeigt, dass die tiefe Verankerung der Sparkassen in den jeweiligen Landkreisen und Städten ein hohes Kundenvertrauen schafft. "Die Bürgerinnen und Bürger Bayerns wissen, dass die geschäftlichen Erfolge ihrer Sparkasse wieder vor Ort ankommen", so Naser.Eine kürzlich im Auftrag des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) durchgeführte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa hat ergeben, dass die Bedeutung der Sparkassen zunimmt. Den Menschen ist bewusst, dass sie in den öffentlich-rechtlichen Sparkassen einen kreditwirtschaftlichen Partner haben, der eine nachhaltige, am Gemeinwohl ausgerichtete Geschäftspolitik verfolgt Seit ihrer Gründung konzentrieren sich Sparkassen auf private Kunden sowie mittelständische Unternehmen in ihrem regionalen Geschäftsgebiet. Dies entspricht auch ihrem öffentlichen Auftrag: ein kreditwirtschaftliches Angebot für alle Gruppen der Bevölkerung und den Mittelstand in allen Regionen Deutschlands sicher zu stellen. Wenn ein Sparkassendirektor durch sein Geschäftsgebiet fährt, dann sieht er, wo er zwei Drittel seiner Kundeneinlagen investiert hat.
Sicherheit ist den Bürgern gerade in der Finanzmarktkrise ein großes Anliegen. 54 Prozent aller Menschen in Deutschland fühlen sich bei den Sparkassen "sehr sicher". Damit liegen die Institute der Umfrage zufolge vor allen anderen kreditwirtschaftlichen Gruppen. Der Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe sichert den Bestand aller Sparkassen und damit in vollem Umfang auch die Einlagen der Kunden. Dieser Schutz gilt für Einlagen privater und gewerblicher Anleger und ohne betragsmäßige Begrenzung.
