09.07.2012
BEIHILFEVERFAHREN ZUR BAYERNLB
Sparkassen befürworten die Verständigung mit Brüssel
Die bayerischen Sparkassen befürworten die nunmehr gefundene Verständigung mit
der EU-Kommission zur Genehmigung der vom Freistaat Bayern der BayernLB im Jahr
2008 gewährten Stützungsleistungen und der in diesem Zusammenhang erforderlichen
Umstrukturierung der Bank. Die Sparkassen sind zuversichtlich, dass es mit den vereinten
Kräften aller Beteiligten gelungen ist, für die BayernLB ein tragfähiges neues Geschäftsmodell
zu finden, mit dem die Bank zukunftsfähig aufgestellt ist.
Mit dem Erwerb der LBS und der zugesagten Kapitalerhöhung bei der BayernLB leisten
die bayerischen Sparkassen hierzu einen ganz entscheidenden Beitrag im Volumen von
1,65 Mrd. Euro. Dieser Kraftakt stellt auch sicher, dass gegen die bayerischen Sparkassen
seitens der EU-Kommission kein Beihilfeverfahren eröffnet wird. „Die Sparkassen
können somit auch in Zukunft mit voller Kraft ihre Aufgaben erfüllen und insbesondere
die Kreditversorgung der heimischen Wirtschaft und der Bevölkerung in den Regionen
vor Ort sicherstellen.“, so der Präsident des Sparkassenverbandes Bayern, Theo Zellner,
am Rande des sog. Handshakes zur Verständigung mit der EU-Kommission in Brüssel
wörtlich.
