25.03.2003
Beteiligungsfinanzierung
Sparkassen fördern alternative Unternehmensfinanzierungen
Die bayerische Sparkassenorganisation könne für 2002 über ein Beteiligungskapital von 248,7 Mio. Euro berichten, sagte Faltermeier. Dies entspreche einer Zunahme von 14,0%. Das investierte Kapital habe um 18,5% auf 125,8 Mio. Euro zugenommen.
Daran werde deutlich, dass die bayerischen Sparkassen ihre mittelständischen Kunden nicht nur mit Krediten versorgen, sondern sie auch mit Eigenkapitalformen ausstatten und ihnen damit innovative Zugangswege zum Kapitalmarkt eröffnen würde. Mittelfristig sehen die bayerischen Sparkassen eine verstärkte Nachfrage nach Beteiligungskapital. Faltermeier nannte dafür als Gründe die zu geringe Eigenkapitalausstattung mittelständischer Unternehmen, den steigenden Bedarf an Nachfolgeregelungen sowie die Abspaltung von Unternehmensteile als eigenständige Firma (sogenannte "spin-offs"). In vielen dieser Fälle dürfte Beteiligungskapital eine passende Antwort auf die Finanzierungsfrage sein.
Faltermeier wörtlich: "Die Sparkassen sind mit ihren lokalen und regionalen Beteiligungsgesellschaften gerüstet, dieser verstärkt zu erwartenden Nachfrage nach Beteiligungskapital gerecht zu werden."
