09.02.2006
Presseinformation
Sparkassen fördern mediale Wissensvermittlung
Zuhören ist wichtig, denn Menschen sind in allen Organisationendie wichtigsten und größten Wissensquellen. Rund 40 Prozent des Unternehmenswissens und damit auch des Berufswissens befindet sich in den Köpfen der Mitarbeiter und lässt sich deshalb nirgendwo nachlesen. Nur etwa 20 Prozent des Wissens ist papiergebunden und weitere rund 20 Prozent sind elektronisch verfügbar. Folgerichtig hat Chuck Lucier, Wissensmanager bei der Unternehmensberatungsfirma Booz Allen Hamilton, schon vor Jahren gefordert, von Experten und nicht nur von Dokumenten zu lernen.
Genau diesen Weg beschreitet das von der Stiftung Zuhören initiierte Projekt "Das kann nicht jeder". Damit leistet es zugleich einen Beitrag zur generationsübergreifenden Vermittlung von traditionellem Wissen, das häufig nur mündlichweitergegeben werden kann.
Dr. Ingo Krüger, Geschäftsführer der Bayerischen Sparkassenstiftung, wörtlich: "Das Vorhaben ist für die Bayerische Sparkassenstiftung ein ‚Zukunftsprojekt par excellence‘, denn es fördert mit seinem Ansatz aktives Zuhören, konsequentes Nachfragen und den Umgang mit den neuen Medien. Damit vermittelt es wichtige Schlüsselqualifikationen in unserer Informations- und Wissensgesellschaft." Mit ihrem gemeinnützigen Engagement zeigen die bayerischen Sparkassen Präsenz vor Ort – für die Menschen und ihre Probleme.
Insgesamt haben die bayerischen Sparkassen, ihre Stiftungenund der Sparkassenverband Bayern 2004 Förderleistungenin Höhe von über 37 Mio. € für gemeinnützige Zwecke ausgegeben. Mehr als 8,5 Mio. € flossen dabei in Maßnahmen im sozialen Bereich.
