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06.12.2001

Euro-Bargeldeinführung

Sparkassen gut gerüstet

Mit einem Anteil von gut 50 Prozent werden die Sparkassen in Bayern die Hauptlast der Euro-Bargeld-Einführung tragen. Dies erklärte Dr. Siegfried Naser, Geschäftsführender Präsident des Sparkassenverbandes Bayern, anlässlich einer "Euro-Welcome-Party" in München.

Insgesamt werden 4.239.550 Haushaltsmischungen (Starter-Kits) über die Sparkassen ausgegeben. Das entspricht in etwa auch der Zahl der Girokonten bei bayerischen Sparkassen.
Insgesamt werden 4.239.550 Haushaltsmischungen (Starter-Kits) über die Sparkassen ausgegeben. Das entspricht in etwa auch der Zahl der Girokonten bei bayerischen Sparkassen.

  1. Insgesamt werden 4.239.550 Haushaltsmischungen (Starter-Kits) über die Sparkassen ausgegeben. Das entspricht in etwa auch der Zahl der Girokonten bei bayerischen Sparkassen.
  2. Die Anfang des Jahres dann noch vorhandenen DM-Bargeldbestände können bis zum 28. Februar 2002 problemlos bei den täglichen Einkäufen im Handel ausgegeben werden. Als Wechselgeld erhält man dann in der Regel Euro zurück.
  3. Ab dem 1. Januar 2002 kann man sich die neuen Euro-Banknoten an allen Geldautomaten beschaffen.
  4. Ein Bartausch von DM gegen Euro am Sparkassenschalter ist dann nicht erforderlich. Unnötige Warteschlangen werden so vermieden.
  5. Besonders komfortabel ist es, verstärkt bargeldlos mit ec-, Kredit- oder Geldkarte zu bezahlen. Denn hier laufen alle erforderlichen Umstellungen automatisch ab. Neue Karten sind nicht erforderlich. Der Kunde muss sich also um gar nichts kümmern.

Eine Emnid-Befragung im Auftrag des Sparkassenverbandes Bayern hat ergeben:

  • 63 Prozent der Befragten wollen das D-Mark Bargeld im Januar/Februar bei Sparkassen und Banken gegen Euro-Bargeld umtauschen, 48 Prozent wollen den Handel und 19 Prozent beide Möglichkeiten nutzen.
  • 63 Prozent der Befragten wollen das D-Mark Bargeld im Januar/Februar bei Sparkassen und Banken gegen Euro-Bargeld umtauschen, 48 Prozent wollen den Handel und 19 Prozent beide Möglichkeiten nutzen.
  • Knapp ein Viertel der Befragten will sich bereits am 1. Januar mit Euro versorgen. Dazu bevorzugen mehr als 60 Prozent den Geldautomaten und 47 Prozent den Schalter.

Öffnungszeiten

Die Auswertung einer bayernweiten Umfrage brachte folgendes Ergebnis für die Ausweitung der Sonn- und Feiertagsarbeit:

  • 22 Sparkassen beabsichtigen, am 1. Januar 2002 zeitweise für Firmenkunden und Privatkunden zu öffnen.
  • 23 weitere Institute planen eine stundenweise Öffnung für Firmenkunden am 1. Januar 2002.
  • Weitere Sparkassen wollen kurzfristig auf eine entsprechende Nachfrage reagieren.
  • Am 6. Januar 2002 beabsichtigen fünf Sparkassen bei Bedarf zu öffnen. Für den 13. Januar 2002 sehen nur noch drei Sparkassen bei Bedarf eine Öffnung vor.

Arbeitszeiten

  • Die werktägliche Arbeitszeit wird von den meisten Sparkassen flexibel gehandhabt:
  • In der Vorweihnachtswoche (17. bis 21. Dezember 2001) und in den Arbeitstagen nach Weihnachten (27. / 28. Dezember 2001) beabsichtigen zwölf bzw. 24 Sparkassen, ihre Arbeitszeit durch eine frühere Öffnung und / oder spätere Schließung der Geschäftsstellen auszudehnen.
  • In der Woche nach Neujahr planen 47 Institute erweiterte Öffnungszeiten. Das schließt bei der Mehrzahl der Sparkassen den Samstag (5. Januar 2002) ein.
  • Auch in der zweiten Januarwoche (7. bis 12. Januar 2002) sehen noch 17 Sparkassen erweiterte Öffnungszeiten vor, elf davon wollen auch am Samstag (12. Januar 2002) öffnen. Einige weitere Sparkassen wollen flexibel auf Bedarfsschwankungen reagieren.
  • Der für die Euro-Bargeldeinführung erforderliche zusätzliche Personaleinsatz wird nur in wenigen Fällen durch externe Mitarbeiter abgedeckt. In der Regel reaktivieren die Sparkassen vorübergehend ehemalige Mitarbeiter aus dem Ruhestand, Studium, oder Mutterschutz, greifen auf jüngere Mitarbeiter aus den Nicht-Marktabteilungen zurück und setzen Azubis ein, die in dieser Zeit vom Berufsschulunterricht freigestellt sind.