03.05.2007
Presseinformation
Sparkassen mit hohen Marktanteilen bei den Förderkrediten
Die Trophäe als beste "Nachfolge" erhielt Claus Schuster aus Erlangen für die Weiterführung der "defacto Marketing GmbH". In der Kategorie "Konzept" ging der Preis ebenfalls nach Erlangen, an die Firma "Ara-Coatings" für die Entwicklung neuer Techniken der Farbherstellung. Als bestes "StartUp"- Unternehmen wurde die Blue Cell Networks GmbH aus Bamberg vorgestellt. Das junge Unternehmen hat ein neuartiges drahtloses Kommunikationssystem für Messebesucher entwickelt. Der Preis in der Kategorie Aufsteiger ging an die "AXIS Engineering GmbH" aus München. Der technische Dienstleister realisiert Technologie- und Managementprojekte in den Bereichen Automotive, Sondermaschinenbau, Telekommunikation, Luft- und Raumfahrt und Medizin. In der Kategorie "Lebenswerk" wurde der Fürther Unternehmer Heinz Bruder, BRUDER Spielwaren GmbH + Co. KG für die langjährige erfolgreiche Unternehmensführung eines mittelständischen Produktionsbetriebs geehrt.
6000 8000 neue Jobs finanziert
2006 haben die bayerischen Sparkassen für rund 1.700 Existenzgründungen insgesamt 160 Mio. Euro an Gründungsdarlehen ausgereicht, so Vizepräsident Rudolf Faltermeier. Da mit einer Errichtung eines Unternehmens durchschnittlich drei bis vier Arbeitsplätze geschaffen werden, ermöglichten die Initiativen der Gründer sowie die Kredite der Sparkassen etwa 6.000 bis 8.000 neue Jobs.
Die bayerischen Sparkassen vergaben 2006 an Unternehmen und Selbstständige neue Darlehenszusagen für mittelund längerfristige Finanzierungen im Volumen von 6,2 Mrd. Euro. Die von den bayerischen Sparkassen durchgeleiteten Förderkredite der LfA Förderbank erhöhten sich 2006 sowohl beim Volumen als auch bei den Stückzahlen und zwar von 294,8 Mio. € auf 355,3 Mio. € (+ 60,5 Mio. € oder 20,5%) bzw. von 2.418 Stück auf 3142 Stück (+ 724 Stück oder 29,9%). Mit einem volumenmäßigen Marktanteil von 39,5 % behielten die Sparkassen die Marktführerschaft.
Vom StartUp zum Gründerpreis
Der Bayerische Gründerpreis entstand aus dem 1997 ins Leben gerufenen StartUp-Wettbewerb für Existenzgründer. "Nicht die Konzeption allein entscheidet. Auch Wachstum, Aufstieg und Nachfolge wollen im ökonomischen Leben gut organisiert sein.", so Rudolf Faltermeier. Deshalb sei aus dem "StartUp"-Gedanken der ersten Stunde ein umfassender, praxisorientierter Unternehmerpreis entwickelt worden. Neu hinzugekommen sei außerdem eine Unternehmerkonferenz als Plattform für Wissen und Erfahrung.
Als exklusive Förderer des Wettbewerbs fungieren die Kanzlei Schaffer & Partner GbR aus Nürnberg, die Versicherungskammer Bayern, die BayernLB, die DekaBank sowie die LfA Förderbank Bayern. Medienpartner der begleitenden UnternehmerKonferenz sind die Süddeutsche Zeitung sowie TV Bayern.
Der Sparkassenverband Bayern war für die Durchführung des Wettbewerbs verantwortlich. Der Präsentationsausschuss der bayerischen Landesjury setzte sich zusammen aus Venture-Capital-Gebern (S-Refit), Schaffer & Partner, der Versicherungskammer Bayern, der LfA Förderbank Bayern, einem Mitglied aus dem Bayerischen Wirtschaftsministerium, Sparkassenvorständen und Wissenschaftlern der TU München.
Die Bundessieger des Deutschen Gründerpreises werden am 19. Juni 2007 in Berlin geehrt.
Die Ehrungen des Bayerischen Gründerpreises waren eingebettet in eine eintägige UnternehmerKonferenz der bayerischen Sparkassen unter dem Motto: "von Profis lernen - So machen Sie Ihr Unternehmen stark!". Im Vordergrund standen Kommunikation und Information sowie fundierte und individuelle Beratung. Etablierte mittelständische Unternehmen und aufsteigende Jungunternehmen erhielten Impulse und Perspektiven für Wachstum und Gewinn.
