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22.03.2007

Presseinformation

Sparkassen schaffen Zahlungsverkehrs-Riesen

Zweitgrößter Anbieter im Bundesgebiet Die zwei größten Zahlungsverkehrsabwicklungsgesellschaften der Sparkassen fusionieren zum zweitgrößten Anbieter für Zahlungsverkehrsdienstleistungen innerhalb der deutschen Kreditwirtschaft. In der neuen DSGF vereinigen Sparkassen aus acht Bundesländern Marktfolgearbeiten im Zahlungsverkehr.

Seit 1. Januar 2006 haben sich die beiden Servicegesellschaften SSG Köln und DS Dresden unter dem Namen DSGF – Deutsche Servicegesellschaft für Finanzdienstleister mbH zusammengeschlossen und wickelten ca. 80 Mio. Belege im Jahr 2006 ab. Das ServiceZentrum Bayern bringt nun in etwa das gleiche Belegvolumen ein. Damit bündelt die regional geprägte Sparkassenorganisation bundesweit weiter ihre Kräfte in einem gemeinsamen Abwicklungszentrum. Die Standorte befinden sich in Köln (Unternehmenssitz), Dresden, Nürnberg und Grafenau/Niederbayern.

Die Sparkassenorganisation hat den größten Marktanteil im beleghaften Zahlungsverkehr bundesweit. Durch den aktuellen Zusammenschluss entsteht mit rund 120 Kunden aus acht Bundesländern und ca. 160 Mio. Belegen pro Jahr das zweitgrößte Abwicklungszentrum Deutschlands. Es ist absehbar, dass damit weitere Bündelungen angestoßen werden und so noch erhebliche Synergieeffekte freigesetzt werden können.

Eine nicht unerhebliche Rolle zur Akquisition weiterer Belegmengen spielt die strategische Allianz der DSGF mit der SparkassenInformatik, eines von zwei IT-Zentren der Sparkassenorganisation. Mit der konsequenten Ausrichtung auf die Kernkompetenz Belegverarbeitung im Zusammenspiel mit den Softwareprodukten der SparkassenInformatik wird der schrittweise Ausstieg für Sparkassen aus der Eigenfertigung erleichtert.

Vizepräsident Rudolf Faltermeier, Sparkassenverband Bayern, bewertet die Fusion als "…Teil einer langfristig angelegten Strategie und Meilenstein in der kostengünstigen Abwickung von Zahlungsverkehrsbelegen". Mit der Gründung des ServiceZentrums Bayern wurde bereits 2002 eine Reduzierung der Abwicklungskosten bis zu 60% verwirklicht. Mit weiteren Mandaten – auch außerhalb der Sparkassenorganisation – und einer stetig wachsenden Kundengruppe habe sich das SZB am Markt etabliert, so Faltermeier.

Mit der Marktausschöpfung innerhalb der bayerischen Sparkassen sei jedoch das organisationsinterne Wachstumspotenzial beschränkt. Faltermeier wörtlich: "Hier haben wir einen Partner mit gleichem Verständnis und der konsequenten Ausrichtung an Kostendegressionen und Qualität gefunden. Wir sind überzeugt, gemeinsam einen großen Grundstein für eine bundesweite Bündelung von Zahlungsverkehrsabwicklungen gelegt zu haben."