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07.01.2008

Sparkassen von Anfang bei SEPA dabei

Ab dem 28. Januar 2008 können Kunden bei den 459 Sparkassen und Landesbanken in Deutschland Überweisungen nach dem neuen europäischen SEPA-Überweisungsverfahren tätigen und entsprechende Zahlungseingänge aus insgesamt 31 SEPA-Teilnehmerländern empfangen. Sparkassen und Landesbanken sind damit vom Start an bei SEPA dabei.

Besonderes Merkmal der neuen SEPA-Überweisung ist die betragsunabhängige Nutzungsmöglichkeit sowohl für inländische als auch grenzüberschreitende europäische Zahlungen in Euro. Sie unterliegen nunmehr europaweit einheitlichen Regeln. Mit der EU-Standardüberweisung können die Kunden bislang Beträge bis maximal 50.000 Euro überweisen. Für die Adressierung der Zahlung werden zukünftig ausschließlich die Internationale Bankkontonummer (IBAN) und der internationale Bankcode (BIC) verwendet. Spätestens ab November 2009, wenn die EU-Richtline für Zahlungsdienste ("Payment Service Directive", PSD) in nationales Recht umgesetzt wurde, kommt zur SEPA-Überweisung die SEPA-Lastschrift hinzu. Sie kann dann erstmals auch für grenzüberschreitende Lastschriften genutzt werden.