02.12.2011
Sparkassenverband Bayern weist Vorwürfe gegen Fahrenschon als abwegig zurück
Die aus politischen Kreisen in der Öffentlichkeit erhobenen Vorwürfe, Herr Staatsminister a. D. Georg Fahrenschon hätte während seiner Amtszeit Lobbyarbeit für die Sparkassen betrieben und die Sparkassen im laufenden EU-Beihilfeverfahren geschont, sind absurd und entbehren jeder Grundlage. Gegenstand des EU-Beihilfeverfahrens ist die Frage der Rechtmäßigkeit der Stützungsmaßnahmen des Freistaats Bayern für die BayernLB in der Finanzkrise Ende 2008.
Die aktuelle Diskussion über einen möglichen weiteren Lastenbeitrag der Sparkassen hat sich erst jetzt konkretisiert. Folglich konnten hierzu in der Amtszeit Fahrenschons keine Verhandlungen auf Spitzenebene geführt werden. Hinzu kommt, dass sich die Frage der Nachbesetzung des DSGV-Präsidenten Herrn Heinrich Haasis erst im September 2011 ergeben hat.
Vor September 2011 konnte also niemand davon ausgehen, dass das Amt des DSGV-Präsidenten überhaupt neu zu besetzen ist.
