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15.02.2012

BASEL III

Sparkassenverband Bayern will Nachbesserungen bei Basel III

Schulterschluss mit Arbeitsgemeinschaft der mittelständischen Wirtschaft in Bayern

Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der mittelständischen Wirtschaft in Bayern fordert der Sparkassenverband Bayern Nachbesserungen bei der aktuellen Bankenregulierung. Sparkassenpräsident Theo Zellner: „Die geplanten Basel-III-Vorschriften sehen vor, dass bei Mittelstands- und Immobilienkrediten höhere Eigenkapitalunterlegungen nötig werden.“ Für eine derartige Verteuerung bestehe aber unter Risikogesichtspunkten keine Veranlassung. Zellner wörtlich: „Um eine Belastung der mittelständischen Wirtschaft zu vermeiden, müssen die Regelungen zu Basel III risikogerecht angepasst werden. Der Mittelstand darf nicht die Zeche für die Finanzkrise zahlen müssen.“

Zellner betonte, dass die kleinen und mittleren Unternehmen mit ihrer Wettbewerbsstärke und durch eine ausreichende Kreditfinanzierung dafür gesorgt hätten, dass Bayern sich rasch vom Wirtschaftseinbruch im Zuge der Finanzkrise erholen konnte. Dabei sei der Mittelstand besonders auf eine ausreichende und verlässliche Kreditversorgung angewiesen, da kleine und mittlere Unternehmen nicht auf den Kapitalmarkt ausweichen können.

Basel III gefährde jetzt die ausreichende und langfristige Kreditversorgung dieser Unternehmen, obwohl die klassische Unternehmensfinanzierung weder Ursache der Finanzkrise gewesen ist, noch diese verstärkt hat.