25.03.2003
Verbundgeschäft 2002
Steigende Vertriebsanteile
Die LBS Bayern, Bausparkasse der Sparkassen, erzielte 2002 mit 4,42 Mrd. Euro Bausparsumme ein um 4,3% höhres Neugeschäft als 2001 (4,23 Mrd. Bausparsumme). Der Vermittlungsanteil der Sparkassen stieg von 81,9% im Jahr 2001 auf 83,3% in 2002. Die Sparkassen haben damit im vergangenen Jahr ihr bisher zweitbestes Vermittlungsergebnis in der Nachkriegsgeschichte erreicht.
Bei der Vermittlung von wohnungswirtschaftlichen Objekten über die Sparkassen-Immobilien-Vermittlungs-GmbH&Co KG stieg der Wert der über die bayerischen Sparkassen vermittelten Häuser, Wohnungen und Grundstücke auf 1.024.954 T€ (+6,4% zum Vorjahr). Der Vermittlungsanteil der Sparkassen beträgt hier unverändert 82,7%. Nachdem die Gesamtumsätze auf dem bayerischen Immobilienmarkt um 6,3% zurückgingen, konnte die Sparkassen-Immobilien GmbH&Co. KG mit diese Ergebnis deutliche Marktanteilsgewinne verzeichnen und gleichzeitig ihre Stellung als größte Immobilienvermittlungsgesellschaft in Bayern ausbauen. Derzeit hat die Sparkassen-Immobilien-GmbH über 9000 Objekte allein in Bayern im Angebot. Die Gesellschaft gehört seit 01.01.2003 zu 85% den bayerischen Sparkassen.
Im Geschäft mit Lebensversicherungen spiegelt sich die Rückkehr zu sicherheitsorientierten Anlageformen. Gegenüber 2001 haben die bayerischen Sparkassen im Jahr 2002 mit 92.328 genau 50,6% mehr Lebensversicherungsverträge der Bayern-Versicherung abgeschlossen als im Vorjahr. Der Vermittlungsanteil stieg hier von 69,7% auf 74,7%.
Bei den Krankenversicherungen konnte der Vertriebsanteil der bayerischen Sparkassen von 9,7% leicht auf 9,8% gesteigert werden. In der Kompositversicherung gab es dagegen einen Rückgang der Vermittlungsquote von 27,1% auf 23%. Hier muss jedoch berücksichtigt werden, dass das gesamte Neugeschäft dieser Versicherungsart rückläufig war. Die Versicherungskammer Bayern gehört zu 90% den bayerischen Sparkassen.
Der Nettoabsatz von organisationseigenen Deka-Investmentfonds ging leicht zurück von 913,2 Mio. Euro auf 900,3 Mio. Euro (- 1,4%). Interessant ist hier jedoch, dass der Nettoabsatz von Deka-Immobilien-Fonds im Rahmen einer Anlage im DekaBank-Depot um 1,5% zunahm von 117,9 Mio. Euro auf 119,7 Mio. Euro. Auch daran wird das veränderte Anlageverhalten der Sparkassenkunden sichtbar. Die DekaBank Deutsche Girozentrale gehört zu 6% den bayerischen Sparkassen.
Im Leasing-Geschäft ging das Neugeschäftsvolumen der Sparkassen an die LGS GmbH aufgrund der schwierigen konjunkturellen Lage um 13,6% von 259,2 Mio. Euro auf 224,0 Mio. Euro zurück.
