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08.05.2003

Unternehmensporträt StartUp 2003 - Regionalentscheid Bayern 1. Platz

ALOPEX GmbH Betreuer: Sparkasse Kulmbach Ungewollte Kinderlosigkeit stellt weltweit ein bedeutendes Problem dar. In Deutschland sind mehr als eine Million Paare betroffen. Die Möglichkeiten einer künstlichen Befruchtung (in vitro Fertilisation, IVF) sind technischer Standard und finden in der Regel auch Anwendung. Trotz dieses hohen Niveaus an Behandlungsmöglichkeiten sind die Aussichten auf eine erfolgreiche Schwangerschaft gering.

Hauptgrund für die niedrigen Schwangerschaftsraten sind Fehlverteilungen des Erbmaterials. Die Erfolgsaussichten für die Betroffenen werden erhöht, wenn man die Eizelle, präzise gesagt ihr Polkörperchen, bereits vor der Befruchtung auf mögliche Fehlverteilungen hin untersucht und nur solche Eizellen verwendet, die auch lebensfähige Embryos bilden können. Die Geschäftsidee der ALOPEX GmbH umfasst die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von BioChips, die eine solche spezifische Analyse zulassen und im weiteren Sinne eine quantitative Analyse einzelner Zellen generell ermöglichen.

Zentrale Bedeutung für die Einführung und dauerhafte Etablierung neuer Technologien – insbesondere in der medizinischen Diagnostik- ist die Möglichkeit ihrer Einbindung in bestehende Infrastrukturen. Dies ist für die Geschäftsidee der ALOPEX GmbH gegeben und wird bei der Realisierung in besonderer Weise berücksichtigt werden. Der Ablauf der in vitro Fertilisation von der genetischen Beratung bis hin zur Reimplantation des Embryos ist transparent. Es ist davon auszugehen, dass durch die geplante Chromosomenanalyse des Polkörperchens vor einer Befruchtung diejenigen Eizellen ausgewählt werden können, die eine korrekte Anzahl an Chromosomen tragen. Dies sollte zu einer deutlichen Erhöhung der Schwangerschaftsraten im Rahmen der in vitro Fertillisation führen.

Kontakt:
ALOPEX GmbH
Geschäftsführer: Dr. Wolfgang Mann
Fritz-Hornschuch-Str. 9
95326 Kulmbach
wmann@alopex-gmbh.de