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13.06.2002

Bayerischer Sparkassentag 2002

Verbandsversammlung bestätigt Neuordnung der kommunalen Haftungsstrukturen

Mit Satzungsänderungen sowie der Zustimmung zu den Eckpunkten des Bayerischen Landesbank-Modells hat die 76. ordentliche Verbandsversammlung des Sparkassenverbandes Bayern in Aschaffenburg die Weichen für eine Neuordnung der öffentlich-rechtlichen Kreditwirtschaft gestellt.

Die Verankerung in der Region und damit das eigentliche Geschäftsprinzip der Sparkassen bleiben auch nach der Novellierung des bayerischen Sparkassengesetzes erhalten. Wie Dr. Siegfried Naser, Geschäftsführender Präsident des Sparkassenverbandes Bayern, erklärte, sei damit die Rechtsdebatte beendet. Nun gelte es, im Markt erfolgreich zu bestehen. Im Verbund mit Bayerischer Landesbank, Versicherungskammer Bayern, Deka Investment und Landesbausparkasse könnten die Sparkassen – so Naser - ein umfassendes Allfinanzkonzept aus einer Hand darstellen. Die über 50.000 Mitarbeiter in den bayerischen Sparkassen seien in über 3000 bayerischen Geschäftsstellen für den Wettbewerb gut gerüstet. Zur Philosophie von Sparkassen und Landesbanken gehöre auch in Zukunft neben der Konkurrenzfähigkeit im Markt der öffentliche Auftrag, überall und für alle Finanzdienstleistungen anzubieten. Nicht immer sei die Bedeutung dieses "Auftrags" für Wirtschaft und Gesellschaft richtig erkannt worden. In letzter Zeit jedoch hätten die Sparkassen, insbesondere im Mittelstand, stark an Sympathie gewonnen.